Herz des Verbandes


Dankesveranstaltung für ehrenamtliche Helferinnen und Helfer der Volkssolidarität

Rostock. Wie aus den Ergebnissen der Kommunalen Bürgerinnen- und Bürgerumfrage 2016 der Hansestadt hervorgeht, übt etwa ein Viertel (24,3 Prozent) der Rostocker Befragten eine ehrenamtliche Tätigkeit aus.  Zu diesen gehören die freiwilligen Helferinnen und Helfer des Kreisverbandes der Volkssolidarität Rostock-Stadt e.V.

Rund 300 dieser ehrenamtlich Tätigen waren für ihr uneigennütziges Engagement vom Kreisverband zu einer festlichen Dankesveranstaltung in das Restaurant „Nordlicht” in Rostock-Lichtenhagen eingeladen. Während der Würdigung der Ehrenamtlichen aus allen Ortsgruppen des Kreisverbandes hob dessen Vorsitzender, Rainer Penzlin, hervor, dass der Kreisverband mit seinen gegenwärtig 3.618 Mitgliedern der zahlenmäßig stärkste Sozial- und Wohlfahrtsverband in der Stadt ist. Der Vorsitzende erinnerte an Höhepunkte vom Kulturbeirat gemeinsam mit Ehrenamtlichen des Verbandes organisierter Veranstaltungen: Das Silvesterkonzert im Barocksaal der Stadt war zum Beispiel mit vier Veranstaltungen von 800 Gästen besucht worden. Insgesamt waren mehr als 5.000 Interessierte zu den rund 30 Veranstaltungen des Kulturbeirates im vergangenen Jahr gekommen. Auch verwies der Vorsitzende auf die Leistungen des Kreisverbandes als Arbeitgeber, der in Kürze mehr als 500 hauptamtlich Beschäftigte haben wird. „Einer”, wie Rainer Penzlin betonte, „der nicht nur sozial denkt, sondern auch sozial handelt.”

Wichtige Bestandteile der sozialwirtschaftlichen Dienstleistungen des Kreisverbandes sind das Betreute Wohnen sowie seine neun Kindertagesstätten. Der Verband unterhält als Eigentum fünf Wohnanlagen mit 247 Wohnungen. Dabei, so Rainer Penzlin, könne man stolz darauf sein, seit 20 Jahren in diesen keine Mieterhöhungen vorgenommen zu haben. In den Kindertagesstätten werden rund 2.000 Mädchen und Jungen betreut. Hinzugekommen zum Leistungsangebot ist seit dem 1. Juni des Jahres auch ein Hort in der Rostocker Altstadtschule. Im kommenden Jahr wird der Kreisverband erstmalig auch Jugendweihefeiern veranstalten, für die es bereits mehr als 900 Anmeldungen gibt.

Rainer Penzlin würdigte alle Helfer und Ehrenamtlichen als „Herz des Mitgliederverbandes”, ohne die keine Ortsgruppenarbeit möglich wäre, als Mitwirkende, die „einen hervorragenden Beitrag gegen Alterseinsamkeit, gegen Individualisierung und Entsolidarisierung der deutschen Gesellschaft leisten.”

Ehrengast der Veranstaltung war der Präsident des Bundesverbandes der Volkssolidarität, Wolfram Friedersdorff. Dessen Teilnahme wertete Rainer Penzlin als große Wertschätzung der Arbeit des Kreisverbandes und besonders des Wirkens seiner Ehrenamtlichen. Text und Foto:  - tf -