Pädagogischer Ansatz

In unserer Einrichtung arbeiten wir nach dem Lebensbezogenen Ansatz von Prof. Dr. Norbert Huppertz.

Wir haben uns für diesen Ansatz entschieden, weil in ihm die Grundsätze der Volkssolidarität, die Forderungen des Kindertagesstättenförde­rungsgesetzes (KiföG) und die Aufgaben der Bildungskonzeption zum Tragen kommen.

Wir gestalten unsere Arbeit als pädagogischen Prozess, in dem alle 5 in der Bildungskonzeption festgelegten Bildungs- und Erziehungsbereiche Berücksichtigung finden.

Die Entwicklung von Weltbürgern

Die Kinder lernen es, diese Welt als Teil ihres Lebens und als Teil aller Menschen anzusehen. Diese Entwicklung geschieht altersspezifisch, doch die Kinder lernen schon im Kleinkindalter, dass unter den Menschen keine Unterschiede gemacht werden, unabhängig von Hautfarbe, Sprache, Dialekt oder Religion. So sollen die Kinder schon früh zu Akzeptanz, Toleranz und Inklusion gegenüber allen Menschen erzogen werden – gerade im Hinblick auf den hohen Anteil an Menschen mit Migrationshintergrund in Wohngebieten wie Dierkow und Toitenwinkel.

Die Entwicklung von Umwelt- und Naturbewusstsein als pädagogisches Ziel

Die Kinder erfahren lebensnah die Einzigartigkeit unserer Welt und sie lernen die bewundernswerte Einzigartigkeit der Natur kennen und schätzen. Sie erleben die natürlich Umwelt unserer unmittelbaren Umgebung und der Region – z.b. die Grünflächen hinter der Kindertagestätte, der Ostseestrand in Markgrafenheide, der botanische Garten oder die Natur in Alt-Dierkow. Alle diese Orte bieten sich den Kindern zum Erkunden und Entdecken an. Aber auch die Natur auf unserem Spielplatz ist sehens- und entdeckungswert. Die Kinder entwickeln ein Pflichtbewusstsein zur Erhaltung dieses Lebensraumes in dem wir ihnen einige Verhaltensweisen vermitteln – z.B. Mülltrennung, Pflege der Natur, Pflege von Frühblühern oder Kräutern.

Die Entwicklung der Friedensfähigkeit

Diesem Wert wird nach dem Lebensbezogenem Ansatz eine besondere Bedeutung zugesprochen. Er bezieht sich nicht ausschließlich auf den Weltfrieden, sondern vielmehr auch auf die Entwicklung der Friedensfähigkeit in der Sozialerziehung. So sollen die Kinder lernen, Konflikte gewaltfrei auszutragen und offen, freundschaftlich  und tolerant miteinander umzugehen. Die Fähigkeit beinhaltet weiterhin einen respektvollen und umsichtigen Umgang der Kinder untereinander.

Prinzipien und Methoden der pädagogischen Arbeit - Die Arbeit nach dem Lebensbezogenen Ansatz

Nach Prof. Dr. Norbert Huppertz gibt es für unsere Arbeit folgende pädagogische Leitsätze

1.     Das Kind ganzheitlich sehen

Wir sehen das Kind mit Kopf, Herz und Hand. Kopf steht für Wissen und Den­ken. Herz steht für Gefühl und Empfindung. Hand steht für Aktion und Han­deln. Bildungsangebote, Projekte, das Spiel, das ganze Leben und Lernen im Kindergarten müssen sich auf alle Bereiche am Kind beziehen.

2.    Die Gegenwart, aber auch die Zukunft sehen – Schulvorbereitung

Wir wollen unseren Kindergartenalltag nicht "verschulen", aber wir müssen uns schon fragen, ob unsere Kinder auf den richtigen Weg zur Schulvorbereitung sind und was wir dafür tun. Dabei ist uns die Umsetzung der Bildungskonzeption ein wichtiges Hilfsmittel.

3.    Offene Planung

Wir planen unsere Arbeit, aber die Exaktheit und Offenheit wird von den Anlässen, Zielen und Gegebenheiten abhängig gemacht.

4.    Die Umgebung vorbereiten

Wir bereiten unsere Räume so vor, dass sie die Kinder zum Schauen, Betrach­ten, Sprechen und Handeln anregen.

5.    Die Pädagogische Arbeit vor- und nachbereiten

Will eine Erzieherin ein Thema mit ihren Kindern wirklich bildend bearbeiten, muss sie es sich vorher erst einmal selbst zu Eigen gemacht haben. Genauso verhält es sich mit der Nachbereitung des Tages. Reflektion ist für unsere Arbeit äußerst wichtig. Vor- und Nachbereitungszeit steht allen Erzieherinnen wöchentlich zur Verfügung. Der Umfang richtet sich nach der jeweiligen Wochenarbeitszeit.

Öffnungszeiten:

Montag - Freitag 6:00 - 18:00 Uhr.

Sprechtag: Dienstag 7.00 - 18.00 Uhr.

Kontakt:

Johann–Christian–Wilken–Straße 1
18146 Rostock

Telefon: 0381/697222
Telefax: 0381/6868204
luett.sparling@volkssolidaritaet.de