Pädagogischer Ansatz

Unsere fachlich-methodische Ausrichtung ist der Situationsansatz und das Konzept zur Gesundheitserziehung nach Sebastian Kneipp. Im Situationsansatz sollen Kinder verschiedener sozialer Herkunft und mit unterschiedlicher Lerngeschichte befähigt werden, in Situationen ihres gegenwärtigen und künftigen Lebens möglichst autonom und kompetent denken und handeln zu können. Frühkindliche Bildungsprozesse sind ganzheitlich und komplex, sie sind an das unmittelbare Erleben der Kinder in seiner Lebenswelt gebunden. Das Kind findet bei uns solche kulturvoll gestalteten Spiel- und Tätigkeitsbereiche vor, die seinem Bedürfnis nach phantasievollem Spiel, musischer und sportlicher Betätigung sowie der Freude am Experimentieren und forschendem Lernen gerecht werden, wobei dem Ausprobieren und dem wiederholtem Üben und Anwenden, dem Hinterfragen und in Frage stellen große Bedeutung beigemessen wird. Das Spiel ist die wichtigste Form kindlicher  Auseinandersetzung mit der Welt. Im Spiel verarbeiten Kinder ihre Eindrücke, entwickeln Fähigkeiten und Fertigkeiten, zeigen Eigeninitiative, konzentrieren sich und kooperieren mit anderen.

Mit Hilfe des ganzheitlichen Gesundheitskonzeptes Sebastian Kneipps erwerben die Kinder spielerisch Grundlagen zur gesunden, naturgemäßen Lebensweise nach dem Prinzip moderner Gesundheitsförderung. Die 5 Elemente der kneippschen Lehre sind die Basis zur ganzheitlichen Förderung der Persönlichkeit.

Den Integrationsgedanken verstehen wir als eine Frage des würdevollen Umgangs miteinander. Die Integration gibt den Kindern die Möglichkeit voneinander zu lernen, gemeinsame Erfahrungen zu sammeln, zwingt sie aber auch Schwächen und Stärken anderer anzuerkennen und zu lernen mit den Erfahrungen umzugehen.

Eine zentrale Bedeutung kommt der Sprachförderung zu, die nicht nur als eigenständiger Bildungsbereich, sondern gleichzeitig als durchgängiges Förderprinzip in der Auseinandersetzung mit den anderen Bildungsbereichen beschrieben wird. Die bei uns angestellte Logopädin erfasst bereits sprachauffällige Kinder im Krippenbereich. Sie arbeitet eng mit den Kinderärzten, den Eltern und Erzieherinnen unseres Hauses zusammen.

Bildung, Erziehung und Betreuung in unserer Kindertagesstätte sollen dazu beitragen, dass jedes Kind gleiche Rechte und gleiche Chancen für eine lebenswerte Perspektive in unserer Gesellschaft hat, gleich welchem Geschlecht es angehört, gleich welche soziale Situation die Eltern haben.

 

Pädagogisches Profil bzw. inhaltliche Schwerpunkte des Konzeptes

Krippe :

Der Übergang von der Familie in die Kita ist für das Kind , aber auch für die Eltern ein bedeutsamer Schritt. Die ersten Erfahrungen, die das Kind in der neuen Umgebung macht, sind entscheidend dafür, ob Unsicherheit und Angst oder eher die Lust auf das Neue und die Freude an den vielen Möglichkeiten die Oberhand gewinnen. Das Kind braucht von Geburt an verlässliche Bezugspersonen, die seine Bedürfnisse nach Bindung und Exploration feinfühlig beantworten.

Während seines ganzen Lebens lernt der Mensch nie wieder so viel, so Grundlegendes und macht so riesige Entwicklungsschritte, wie in den ersten Lebensjahren, bis zum 3. Lebensjahr werden die Grundsteine für die Lern- und Beziehungsfähigkeit des Menschen gelegt.

Das Spiel ist die wichtigste Lernform des Kindes. Es dient der aktiven Erforschung von Unbekanntem und der intensiven Erprobung von Gelerntem. Jedes Lebensalter eines Kindes ist geprägt durch charakteristische Spielformen, Verständlich, denn mit dem Spiel will das Kind die Welt entdecken und verstehen, und mit zunehmendem Verständnis ändern sich die Wege, sich die Welt anzueignen.

Einer behutsamen Eingewöhnung in die Kita kommt höchste Bedeutung zu, die pädagogische Fachkraft muss eine sichere Bindungsbeziehung aufbauen.

Kindergarten :

Die Schaffung von Rahmenbedingungen, in denen sich Kinder bilden, entwickeln und entfalten können ist unsere vordringlichste Aufgabe. Unsere Bildungsaufgabe orientiert sich an der Persönlichkeit des Kindes mit der Absicht, dass sich das Kind in seiner Lebenswelt zunehmend selbständig zurecht findet und in dieser Welt bestehen kann. Die Antwort auf die Frage, was brauchen die Kinder jetzt und was brauchen sie später, bildet die Richtschnur für die Gestaltung unserer Arbeit im Sinne der Organisation eines Lern- und Entwicklungsprozesses und der Bereitstellung fördernder Bedingungen. Für die Zukunft erforderliche persönliche Kompetenzen sind : eigenverantwortliches Handeln und Vertretung eigener Interessen, Kommunikations- und Kooperationsfähigkeit, Flexibilität, Neugier und lebenslange Lernfreude, Mut und Risikobereitschaft, Kreativität im Denken und im Handeln , Auseinandersetzungs- und Kompromissfähigkeit. Für die Entwicklung all dieser Fähigkeiten und Eigenschaften können und wollen wir Basisbedingungen zur Verfügung stellen.

Schulvorbereitung – Übergang in die Schule:

Unsere Bildungsarbeit orientiert sich an der Persönlichkeit des Kindes mit der Absicht, dass sich das Kind in seiner Lebenswelt zunehmend selbständig zurecht findet und in dieser Welt bestehen kann. Die Kinder werden im letzten Kindergartenjahr zu altershomogenen Vorschulgruppen zusammen gefasst. Unter Beachtung der entwicklungsspezifischen Besonderheiten sind optimale räumliche und materielle Bedingungen nutzbar, um die „ich-, sozial-, sach- und lernmethodischen Kompetenzen“ bei den Kindern herauszubilden. Die Umsetzung der Bildungskonzeption erfolgt im gesamten Tagesablauf, im Spiel, durch die Nutzung von Alltagssituationen und durch Projektarbeit.

Der Übergang vom Kindergarten in die Schule ist eine wichtige Änderung im Leben des Kindes. In der Kita stehen die individuellen Interessen des Kindes , die Eigenthemen und ihre individuellen Lern - und Entwicklungsfortschritte im Mittelpunkt, beim Übergang in die Schule verändert sich die pädagogische Perspektive. Der Unterricht in der Schule findet in klar definierten Strukturen statt, setzt die Entwicklung einer angemessenen Lernhaltung sowie adäquater Arbeitstechniken voraus und schließt die Bewertung von Leistungen auf der Basis inhaltlicher Maßstäbe ein, die für alle Kinder verbindlich sind. Kindergarten und Schule haben einen eigenen Bildungs- und Erziehungsauftrag, der gesetzlich bestimmt ist,

Hort :

Das Angebot des Hortes entspricht dem Recht der Kinder auf freie Gestaltung von Raum und Zeit. Der bewusste Umgang der Kinder mit ihrer Freizeit steht im Mittelpunkt der pädagogischen Arbeit. Bildung, Erziehung und Betreuung sind eine gemeinsame Aufgabe zwischen Kindern, ihren Personensorgeberechtigten, den Lehrern und den Horterziehern. Die Entwicklung der Fähigkeit zum eigenverantwortlichen Handeln wird durch das Recht der Kinder auf freie Entscheidung und Wahlmöglichkeit der Gestaltung ihres Tagesablaufes im Hort unterstützt. Wir bieten den Kindern eine offene Hortarbeit an. Im Hort können die Kinder ihren Interessen und Neigungen nach eigenen Vorstellungen nachgehen und ihren Freundeskreis nach ihren Wünschen bestimmen. Die Kinder haben die Möglichkeit an angebotenen Aktivitäten teilzunehmen. Sie lernen die Interessen anderer Kinder zu respektieren und Kompromisse zu schließen. Sie erleben, was es heißt Verantwortung für eigene Entscheidungen zu übernehmen und ernst genommen zu werden. Sie lernen zu  organisieren, sich zu engagieren und Strategien zu entwickeln.  Wir bieten den Kindern Raum, Zeit und Hilfe an, um ihre Hausaufgaben im Hort anzufertigen. Das vielfältige Spiel der Kinder wird auch im Hort seine Bedeutung behalten. Vor allem möchten wir die Kinder befähigen sich selbständig sinnvoll zu beschäftigen.

Öffnungszeiten:

Mo. - Fr. 6.00 - 18.00 Uhr

Sprechzeiten Kita:

Montags : 7.00 -16.30 Uhr

Sprechzeiten Hort:

Donnerstags : 14.00 -16.30 Uhr

und nach Vereinbarung

Anschrift:

Kindertagesstätte
„Toitenwinkler Zwergenhaus“

Pablo-Picasso-Str. 37
18147 Rostock

Telefon : 0381/45378300
Fax       : 0381/45378313
zwergenhaus@volkssolidaritaet.de