Willkommen bei der Suchtberatung der Volkssolidarität Rostock. Die Beratung ist freiwillig, kostenlos und absolut vertraulich. Unsere kompetenten Mitarbeiter unterliegen selbstverständich der Schweigepflicht und beraten Sie bei Bedarf anonym.

 

Das 3-köpfige Therapeuten-Team besteht aus Diplom-Sozialpädagogen mit zusätzlicher Sozial- und Suchttherapeutischer Ausbildung. Es wird von einer Sachbearbeiterin, einem Diplompsychologen / Psychologischen Psychotherapeuten und einem Arzt unterstützt.

 

Sie erreichen unsere Suchtberatung mit allen öffentlichen Verkehrsmitteln mit Zielpunkt Hauptbahnhof. Vom Bahnhof aus erreichen Sie uns bequem zu Fuß.

Unsere Angebote für Sie:

In unserer Suchtberatung und Suchtbehandlungsstelle bieten wir Ihnen und den Ihnen nahe stehenden Personen:

Beratung in Einzel-, Paar- und Familiengesprächen

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  • Zeitnahe Einzelgespräche bzw. telefonische Beratung im Bedarfsfall
  • Vertraulich und auf Wunsch anonym
  • Kostenlose Gespräche zum Umgang mit dem Suchtmittel
  • Hilfe beim Überprüfen Ihrer Trinkgewohnheiten
  • Kurs zum „Kontrollierten Trinken“
  • Diagnosestellung
  • Weiterempfehlung in entsprechende Behandlungen
  • Gemeinsam wollen wir herausfinden, welche Hilfe für Sie die richtige ist.

 

 

Beratung für Angehörige

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Wer fragt, wie es mir geht? Sie als Angehörige(r) haben schon über Jahre hinweg versucht, der/dem Betroffenen bei ihren/seinen Suchtproblemen zu helfen. Immer wieder haben Sie Enttäuschungen erfahren, wurden belogen, oft sogar beschimpft. In Ihrem Leben scheint sich alles nur noch um die Betroffene/den Betroffenen und die Sucht zu drehen – und wo bleiben Sie?

Bitte stellen Sie sich als Angehörige(r) folgende Fragen:

  • Wurde Ihr Leben durch das Trinken (die Drogen, Spielsucht, Arbeitssucht etc.) der/des Anderen beeinträchtigt?
  • Beschäftigen Sie sich dauernd mit dem Suchtproblem Ihrer(s) Angehörigen?
  • Fühlen Sie sich manchmal überfordert?

Dann sollten Sie sich Hilfe holen!

Vermittlung in Entgiftung

Vermittlung in Therapie

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Gemeinsam finden wir die richtige Therapieform/Therapieeinrichtung für Ihre Situation. Wir vermitteln bei Bedarf eine Besichtigungstermin, helfen bei der Beantragung der Finanzierung usw.

 

  • Es gibt die verschiedensten Einrichtungen (Sozialtherapeutische Übergangswohnheime, Suchtkliniken für illegale sowie legale Drogen, Einrichtungen für chronisch mehrfach Abhängige, für Mütter mit Kindern, für Patienten mit Hunden, Betreutes Wohnen, Doppeldiagnoseeinrichtungen, für Haftentlassene usw.).  
  • Wir sind bei der Antragstellung behilflich.

Wir begleiten Sie in der Nachsorge. Wenn Sie von der Therapie zurück sind bedarf es ambulanter therapeutischer Unterstützung im Alltag.

 

 

Ambulante Therapie

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Viele Betroffene können aus beruflichen oder familiären Gründen nicht an einer dreimonatigen stationären Rehabilitation teilnehmen. Parallel zum Alltag bietet die ambulante Rehabilitation die Möglichkeit, an aktuellen Problemen zu arbeiten.

Rehabilitationsziele:

  • Erlernen dauerhafter Abstinenz
  • Erlernen eines guten Umgangs mit der Krankheit
  • Verbesserung der physischen und psychischen Leistungsfähigkeit
  • Verringerung körperlicher Folgeerkrankungen
  • Entwicklung einer gesunden Lebensweise
  • Erhöhung der Lebenszufriedenheit
  • Fähigkeit zur Bewältigung von Aufgaben in Beruf, Familie und Gesellschaft
  • Erlernen psychologischer und sozialer Kompetenzen

Durchführung:

Gruppe (ca. 2x wöchentlich) oder Einzelgespräch

 Das Angebot richtet sich an PatientInnen mit folgenden Abhängigkeitserkrankungen:

  • Alkohol
  • Illegale Drogen
  • Medikamente 

Dauer:

6 bis 18 Monate

40 bis 80 Therapieeinheiten Einzel/Gruppe

Finanzierung:

- in der Regel Rentenversicherung

- Fahrkostenerstattung möglich

Wir helfen gern bei der Beantragung vorab.

Ambulante Nachsorge

Vermittlung in Selbsthilfegruppen

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Ein veränderter Lebensstil sollte nicht nur in der Therapie erarbeitet, sondern dauerhaft erprobt und gefestigt werden.

In unserer Suchtberatung und Behandlungsstelle treffen sich Ehemalige, die ihre Erfahrungen miteinander teilen.

Beratung bei Führerscheinverlust

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Unsere Beratungsstelle bietet Ihnen bei Führerscheinentzug durch Alkohol die Möglichkeit an, sich auf die MPU vorzubereiten, um die Chance für ein positives Gutachten zu erhöhen. Dies können Sie bei uns innerhalb eines speziellen Kurses für alkoholauffällige KraftfahrerInnen umsetzen.

Ziele des Kurses sind:
- Vermittlung von Informationen (Rechtslage)
- eine kritische Auseinandersetzung mit dem Verkehrsdelikt
- Informationen über einen verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol.

Sollten Sie interessiert sein, dann melden Sie sich an!
Die Kurse finden zeitnah nach Bedarf statt und sind kostenpflichtig.

Auch Kraftfahrer, die den Führerschein durch Drogen- oder Medikamentenkonsum verloren haben, werden durch uns auf die Medizinisch-Psychologische-Untersuchung vorbereitet.

Suchtprävention

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Die Suchtberatungs- und Behandlungsstelle der Volkssolidarität bietet als Leistung auch Hilfe und Mitarbeit bei Vorhaben zur Suchtprävention in Form von Projektbegleitung in Schulen, Kinder- und Jugendzentren an. Im Vordergrund steht dabei die Förderung der individuellen und psychosozialen Handlungs- bzw. Lebenskompetenzen (Verhaltensprävention).

 

Dabei wenden wir uns hauptsächlich an die entsprechenden Multiplikatoren, die als Ansprechpartner für die einzelnen Zielgruppen fungieren.

Dies sind z. B.

  • Schulsozialarbeiter von Real-, Gesamtschulen, Gymnasien und Berufsschulen,
  • Fallmanager der Arbeitsagentur,
  • Sozialarbeiter von Sportvereinen,
  • Kontaktpersonen verschiedener Ämter usw.

 

Wir arbeiten auf entsprechende Anfragen aber auch mit Schulklassen im Rahmen von Projekttagen zusammen.

 

Über öffentliche Aktionen

  • Pressemitteilungen,
  • Citycard-Aktionen und
  • Informationsstände

informieren wir regelmäßig über unsere Arbeit und halten den Kontakt mit den Bürgern.

Rauchfrei Programm

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ist ein Gruppenprogramm für alle, die

  • mit dem Rauchen aufhören wollen,
  • langfristig rauchfrei leben wollen,
  • sich professionelle Unterstützung wünschen.

Das Rauchfrei Programm ist ein modernes Tabakentwöhnungsprogramm, das neueste wissenschaftliche Erkenntnisse beinhaltet. Es wurde vom IFT Institut für Therapieforschung in Zusammenarbeit mit der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) entwickelt. Das Programm ist kostenpflichtig, entspricht den Anforderungen der Krankenkassen und der Gesundheitsverbände und wird durch die Krankenkassen bezuschusst.

Zum Rauchfrei Kurs

Wir bieten das Rauchfrei Programm in der Kompaktversion an:

  • über einen Zeitraum von 3 Wochen mit wöchentlich 1 Gruppensitzung von 180 Minuten Dauer

und

  • zusätzlich 2 Telefonterminen.

Das Rauchfrei Programm teilt sich in 2 Phasen. In der ersten Phase werden die Motivation für ein rauchfreies Leben aufgebaut bzw. verstärkt und der Rauchstopp-Tag vorbereitet.

In der 2. Phase – nach Rauchstopp, der während des 2. Kurstermins stattfindet - wird die Abstinenz der Teilnehmer stabilisiert.

Sind Sie interessiert?

Ihre Ansprechpartnerin ist Frau Ulrich –  sigrid.ulrich@volkssolidaritaet.de

Die Kurse finden zeitnah nach Bedarf statt.

Gruppenangebote:

Selbsthilfegruppen:

Montag      16.00 - 17.30 Uhr

Dienstag    17.00 - 18.30 Uhr

Mittwoch    16.30 - 18.00 Uhr


Angeleitete Informations- und Kontaktgruppe:

Mittwoch     10.00 - 11.30 Uhr


Ambulante Therapiegruppe:

Donnerstag  17.00 - 18.40 Uhr

Probleme mit Alkohol?

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Alkohol ist in unserer Gesellschaft etabliert und akzeptiert. Er gehört zu vielen Anlässen, z. B. zu Feierlichkeiten – wie selbstverständlich – dazu. Alkohol wird auch getrunken, um vom anstrengenden Tag abzuschalten, zur Ruhe zu kommen und die auftretenden Probleme für einige Stunden vergessen zu können.

Durch regelmäßigen bzw. vermehrten/erhöhten Alkoholkonsum können neben gesundheitlichen und psychischen Problemen Konflikte im sozialen Umfeld auftreten. Eine Zeit lang belügt man sich vielleicht selbst und möchte nicht wahrhaben, dass man zu viel Alkohol trinkt.

 

Lassen Sie sich auf einen Test ein?

  • Spüren Sie in letzter Zeit häufig einen starken Drang, eine Art unbezwingbares Verlangen, Alkohol zu trinken?
  • Kam es vor, dass Sie nicht aufhören konnten zu trinken, wenn Sie einmal begonnen hatten?
  • Haben Sie manchmal morgens getrunken, um Übelkeit oder das Zittern (z. B. Ihrer Hände) zu lindern?
  • Brauchten Sie zunehmend mehr Alkohol, bevor Sie eine bestimmte (die gewünschte) Wirkung erzielten?
  • Änderten Sie Tagespläne, um Alkohol trinken zu können, bzw. richteten Sie den Tag so ein, dass Sie regelmäßig Alkohol konsumieren konnten?
  • Haben Sie getrunken, obwohl Sie spürten, dass der Alkoholkonsum zu schädlichen körperlichen, psychischen oder sozialen Folgen führt?

 

Falls Sie mehr als 3 der gestellten Fragen mit „Ja“ beantwortet haben, ist eine Alkoholabhängigkeit wahrscheinlich. Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, sich bei uns fachkundige Beratung und Hilfe zu holen.

 

Obergrenzen für einen unbedenklichen Umgang mit Alkohol:

 

20 g reiner Alkohol entspricht 0,5 l Bier oder 0,2 l Wein oder 3 einfachen Schnäpsen.

Obergrenze Frauen:  täglich max. 12 g Alkohol

Obergrenze Männer: täglich max. 20 g Alkohol

 

Unsere Empfehlung: Mindestens 1 bis 2 abstinente Tage pro Woche!

Probleme mit Glücksspiel?

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Glücksspiele faszinieren die Menschen seit jeher. Sie bieten Risiko und Nervenkitzel, locken zuweilen mit großen Gewinnen und lassen alltägliche Sorgen vergessen.

Doch was passiert, wenn

 

  • der Alltag zunehmend vom Spiel bestimmt wird?
  • immer größere Geldsummen verspielt werden?
  • schulische und berufliche Verpflichtungen vernachlässigt werden?
  • familiäre und freundschaftliche Beziehungen zerbrechen?

 

Dann wird aus Spiel bitterer Ernst und es wird Zeit, etwas dagegen zu tun!

Sprechen Sie mit uns und holen Sie sich Rat!

 

Machen Sie doch den Selbsttest:

 

  • Haben Sie schon oft Ihren letzten Cent verspielt?
  • Hatten Sie nach dem Spielen Gewissensbisse?
  • Haben Sie schon einmal länger gespielt, als Sie wollten?
  • Haben Sie sich schon einmal Geld geliehen, um spielen zu können?
  • Haben Sie mit dem Gewinn Ihre Schulden bezahlt?
  • Haben Sie jemals Ihre Arbeit versäumt, um spielen zu können?
  • Haben Sie im Spiel schon einmal Sorgen und Ärger vergessen wollen?

 

Wenn Sie zwei Fragen mit "ja" beantworten müssen, sollten Sie Kontakt mit uns aufnehmen.

 

Wir arbeiten mit der Schuldnerberatungsstelle der Eibe e. V. zusammen, da die Regulierung der Schulden einen wichtigen Bestandteil in der Behandlung der Spielsucht ausmacht.

 

 

Seit 2009 sind wir eine Schwerpunktberatungsstelle Glücksspielsucht mit entsprechender fachlicher Qualifikation.

Probleme mit illegalen Drogen? No drugs, no fun?

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Das Ausprobieren illegaler Drogen scheint für viele normal zu sein. Was ist aber, wenn es über das Probieren hinausgeht?

 

  • Haben Sie schon einmal das Gefühl gehabt, dass Sie weniger Drogen konsumieren sollten?
  • Haben Sie sich schon einmal darüber geärgert, dass andere Ihr Konsumverhalten kritisiert haben?
  • Haben Sie bereits Probleme im Alltag, in der Schule oder im Beruf festgestellt?

Dann wäre es wichtig, sich Hilfe zu holen!

Probleme mit Medien?

 

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Die neuen Medien gehören längst zu unserem Alltagsleben. Neben Fernsehen, Radio, Video und DVD gehören heute auch das Handy, die Spielkonsole, der Computer und das Internet dazu und werden auch von Kindern und Jugendlichen zunehmend genutzt.

Neben vielen positiven Effekten wie Informationsvermittlung, Unterhaltung und Entspannung, besitzen die Medien auch ein Gefährdungspotenzial.

 

Sie sollten aufmerksam werden, wenn

  • die Mediennutzung immer mehr Zeit in Anspruch nimmt,
  • Aktivitäten, z. B. Hobbys, vernachlässigt werden,
  • sich Eltern und Kinder immer weiter voneinander entfernen und
  • die Schule, die Ausbildung oder das Berufsleben darunter leiden.

Informieren Sie sich bei uns über mögliche Risiken!

Probleme mit Medikamenten?

 

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Viele der verordneten Arzneimittel besitzen ein Missbrauchs- oder Abhängigkeitspotenzial. Jeder sechste Erwachsene nimmt mindestens einmal pro Woche psychoaktive Arzneimittel ein.

Insbesondere folgende Arzneimittelgruppen werden gehäuft missbräuchlich verwendet und können zur Abhängigkeit führen.

  • Beruhigungs- und Schlafmittel
  • Schmerzmittel
  • Stimulanzien (Weck- und Aufputschmittel)
  • Sonstige Arzneimittel, die nicht als Psychopharmaka gekennzeichnet sind: Kodein enthaltende Hustensäfte, Abführmittel und Appetitzügler.

Der Umgang mit Medikamenten wird problematisch, wenn

  • Sie eine bestimmte Menge dieser Präparate einnehmen müssen, um sich wohl zu fühlen oder bestimmte Belastungen zu bewältigen;
  • körperliche oder seelische Beeinträchtigungen auftreten, sobald Sie diese Medikamente nicht bekommen;  
  • Sie die Einnahme bestimmter Schmerz-, Schlaf- und Beruhigungsmittel nicht von sich aus beenden können.

Sollten Ihnen diese Situationen bekannt sein, dann wäre es wichtig, sich Hilfe zu holen.      

 

 

        

Kontakt

Suchtberatung

 

Goethestr. 16
18055 Rostock

 

T: 03 81/ 4 92 34 41
F: 03 81/ 2 03 46 80
suchtberatung-hro@volkssolidaritaet.de

 

Öffnungszeiten:

Montag-Dienstag:

09.00 - 12.00 Uhr und

13.00 - 18.00 Uhr

 

Mittwoch-Donnerstag:  

09.00 - 12.00 Uhr und

13.00 - 17.00 Uhr

 

Freitag:

09.00 - 12.00 Uhr

 

Und nach Vereinbarung

     

Außenstelle Dierkow

Suchtberatung und Suchtbehandlungsstelle

 

Kurt-Schumacher-Ring 160
18146 Rostock

 

Öffnungszeiten:

Dienstag 09.00 - 12.00 Uhr

und nach Vereinbarung