Traditionelles Treffen


Neujahrs-Empfang der Rostocker Volkssolidarität

 

Rostock. Zu einer nun schon traditionellen Begegnung hatte kürzlich der Kreisverband der Volkssolidarität Rostock-Stadt e.V. Mitglieder, Ehrenamtliche, Vertreter von Bürgerschaft, Ortsbeiräten, Wohnungsgesellschaften und weitere Gäste in das Stadtteil- und Begegnungszentrum (SBZ) Dierkow, welches in Trägerschaft der Rostocker Volkssolidarität ist, eingeladen.

Der Vorsitzende des Kreisverbandes, Rainer Penzlin, konnte in seiner Begrüßungsrede auf eine erfolgreiche Entwicklung des Kreisverbandes in den zurückliegenden Jahren verweisen, welche auch dadurch anerkannt ist, dass dieser 2017 als alleiniger Kreisverband mit dem „Ehrenpreis des Bundesverbandes” der Volkssolidarität ausgezeichnet wurde.

Rainer Penzlin hob hervor, dass jährlich rund 40.000 Gäste das seit zwei Jahren neu errichtete Stadtteil- und Begegnungszentrum besuchen, dort rund 50 ehrenamtlich Tätige im vergangenen Jahr 10.200 Ehrenamtsstunden leisteten. Außerdem verwies er darauf, dass der Kreisverband mit seinen 3.500 Mitgliedern unter den Sozial- und Wohlfahrtsverbänden der Stadt der mitgliederstärkste ist. Der Kreisvorsitzende erinnerte an das erstmalige Parkfest des Kreisverbandes, welches auf dem Rostocker IGA-Gelände 8.500 Schaulustige besucht hatten. Ein nächstes solches Fest ist bereis für diesen Sommer in Vorbereitung. Erstmalig, so war während dieses Empfanges zu erfahren, wird der Kreisverband in diesem Jahr Jugendweihefeiern veranstalten, für die es bereits 830 abgeschossene Verträge gebe. Bei seinen sozialwirtschaftlichen Dienstleistungen habe der Verband 2017 sein bestes Ergebnis seit 1990 erreichen können. Gleichzeitig musste Rainer Penzlin jedoch darauf hinweisen, dass auch in den Ortsgruppen und sozialen Einrichtungen des Kreisverbandes zunehmend Alters- und Kinderarmut festzustellen sei. So war auch vom Leiter des Stadtteil- und Begegnungszentrums, Steffen Ohm, angemerkt worden, dass im nordöstlichen Rostocker Stadtgebiet Dierkow rund 40 Prozent der dortigen Haushalte abhängig seien von Transferleistungen.

Gäste des Empfanges waren auch der Präsident der Rostocker Bürgerschaft, Dr. Wolfgang Nitzsche, und der Sozialsenator der Hansestadt, Steffen Bockhahn, beide Mitglieder der Linkspartei.

Text und Foto: - tf -