Gezahltes Geld erstattet die VS grundsätzlich zurück


Das Büro Lange Straße ist für Mitglieder erreichbar

 

Es ist fast unheimlich. Leer und still ist es im Mitgliederbüro in der Langen Straße. Trotz Corona empfängt mich Dr. Karsten Berger an seinem Arbeitsplatz. Alle Reisen sind abgesagt oder verschoben. Alle kulturellen Veranstaltungen ebenfalls, Konzerte, Wanderungen, Fahrten…das Coronavirus beherrscht seit Wochen auch das Leben der Volkssolidarität, schränkt es stark ein, verhindert das Vereinsleben.

„Wir versuchen möglichst viele Veranstaltungen zu verschieben, auf das Jahresende oder sie im kommenden Jahr erneut anzubieten“, erklärt Dr. Berger. „Es tut in der Seele weh, so vielen Mitgliedern eine Absage zu geben. Sie haben sich gefreut auf ihre Reise, ihre Wanderung, ihr Konzert.“

Gezahltes Geld erstattet die Volkssolidarität grundsätzlich zurück. Zudem ist das Büro in der Langen Straße trotz Schließung telefonisch und per E-Mail zu erreichen. Kontakte aufrecht zu erhalten ist dem Team sehr wichtig. „Die Mitglieder brauchen auch in dieser Zeit einen verlässlichen Ansprechpartner. Deshalb sind wir weiter hier und geben gerne zu allen Fragen Auskunft“, betont Karsten Berger. Selbst von seinem zu Hause aus ist er telefonisch erreichbar und bietet Hilfe an.

Die Ortsgruppe 37 mit ihrem Vorsitzenden Peter Milord hatte die Idee, einen Brief an alle Ortsgruppen und alle Mitglieder zu verfassen. Das Schreiben soll die älteren Menschen motivieren, nicht aufzugeben und ihnen zugleich Mut zusprechen für die Zeit nach der Coronapandemie. Eine schöne, hilfreiche Idee in schwerer Zeit.