Die „hummeligen“ Sängerinnen bringen vielen Menschen Freude


Der VS Chor „Froher Klang“ findet großen Anklang

 

Wer an einem sonnigen Oktobertag durch die Faule Grube in Rostock schlenderte, dem flogen plötzlich frohe Klänge aus dem Haus der Beginen entgegen. Tatsächlich probten an diesen Vormittag die Frauen des Chores der VS „Froher Klang“ wie fast jeden Montag für ihren nächsten Auftritt.

„Wir sind eine Gemeinschaft, die sehr hummelig ist“, scherzt Sylvia Kahl. Sie wollte gern, dass die VS Echo Leser von der wunderbaren Reise des Chores zur Chorwerkstatt nach Bremen erfahren. Fast jedes Jahr geht der Chor auf Reisen, um sich mit anderen Sanges-gemeinschaften auszutauschen und zu singen. In Bremen auf dem Marktplatz zum Beispiel, haben die Sängerinnen spontan gesungen. Die Menschen blieben stehen, freuten sich, sangen mit und tanzten sogar zu den Melodien der Rostockerinnen.

Victoria Prokofieva, die den Chor seit gut sieben Jahren leitet, ist begeistert von der Sanges-kunst ihrer Frauen. Vom Volkslied über maritime Lieder bis hin zu Operettenmelodien reicht das Programm. Und auch Sprachen sind kein Hindernis. Englisch, Russisch, Japanisch, Finnisch, Schwedisch – ihre Lieder erklingen in vielen Sprachen. Selbst Plattdeutsch beherr-schen die Frauen. Sie singen in Altenheimen, in Kirchen, auf Volksfesten. Im September schickten sie ihre Lieder während einer Tagesfahrt über die Wellen der Peene. Im nächsten Jahr geht es voraussichtlich zu einem Chorwochenende nach Magdeburg. Darauf freuen sich die Frauen. Einen Wermutstropfen gibt es allerdings im „Frohen Klang“: Die Mitglieder werden älter. Und so scheiden immer wieder Sängerinnen aus dem Chor aus. Deshalb freut der sich über neue Mitglieder, Frauen wie Männer, die gerne singen, sind sehr willkommen. Interessenten melden sich bitte telefonisch bei Sylvia Kahl unter 015157229996 oder schriftlich im Büro der VS in der Langen Straße 17. Nur Mut! Probieren Sie es!

Auch für weitere Hinweise zu Auftrittsmöglichkeiten ist der VS Chor dankbar.

Dankbar sind die „Mädchen“ auch der Volkssolidarität für die großzügige finanzielle Zuwen-dung, mit der die Reise nach Bremen erst möglich wurde.

                                                                                                       Text und Foto: H. Drabandt