Damit die Bienchen wieder summen



WG Schiffahrt Hafen und die Volkssolidarität helfen

Den Bienen geht es schlecht in unserem grünen Land. Durch den Einsatz von Pestiziden, durch Mono-Kulturen in der Landwirtschaft finden die nützlichen Insekten immer weniger Nahrung. Nektar und Pollen aus den Wildpflanzen und aus Ackerkräutern verschwinden immer mehr. Die Folge: In den vergangenen 20 Jahren hat sich die Anzahl der Insekten mehr als halbiert. Dieses Insektensterben könnte dramatisch werden. Wildbienen bestäuben 95 Prozent der Pflanzen in der Natur und in der Landwirtschaft. Ohne Bienen erfolgt keine Bestäubung der Pflanzen und Bäume, dadurch gerät das ganze Ökosystem ins Wanken.

Die Wohnungsgenossenschaft Schiffahrt Hafen möchte gegen das Bienensterben etwas tun. Die „WGSH Blühwiesen“ sollen künftig auf ihren Grundstücken Nahrungs-, Überwinterungs- und Bruthilfen für Bienen und andere Insekten schaffen. Für dieses schöne Vorhaben fanden sich die Volkssolidarität und die WG zusammen. Und so marschierten an einem Maientag gut 20 Knirpse aus der Kita „Anne Frank“ hinüber zum Hochhaus der WG in der Bonhoeffer Straße 27. Von der anderen Seite schoben Seniorinnen und Senioren aus der Tagespflege „Anna und Fritz“ ihre Rollis heran. Sie wollten dabei sein, wenn die Kleinen die erste Blühwiese der WG Schifffahrt Hafen, gemeinsam mit den Gärtnern der Firma „alpina“ einweihten. Vor und nach getaner Arbeit summten die süßen Mädchen und Jungen, begleitet von Gitarrenklängen, „Summ, summ, summ, Bienchen summ herum“. Herrlich!

                                                                                                                   H. Drabandt/WGSH